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Wunderkinder

Das hochbegabte Kind

Die Bezeichnung «Wunderkind» ist untrennbar mit dem Namen Wolfgang Amadeus Mozart verknüpft. Ab wann ist aber überhaupt von Hochbegabung zu sprechen? Die Fachdozentin Salomé Müller-Oppliger kennt sich in diesem Themenumfeld aus.

Frau Müller-Oppliger, der jüngste Schweizer Student ist 17 Jahre alt, heisst Maximilian Janisch und verfügt über ganz aussergewöhnliche mathematische Fähigkeiten. Ist «Wunderkind» für ihn und andere junge Hochbegabte der passende Begriff?
Salomé Müller-Oppliger: Meine nicht forschungsorientierte, sondern ganz persönliche Gegenfrage: Ist nicht jedes Kind in seiner Art und in seinem Dasein ein Wunder? Der Begriff «Wunderkind» macht mir im Zusammenhang mit Maximilian Janisch insofern etwas Mühe, als hier verschiedene Aspekte mitspielen. Der junge Mann ist überdurchschnittlich intelligent. Sein ausdauerndes, vom Vater unterstütztes Training hat es ihm schon in seinen frühen Kinderjahren ermöglicht, herausfordernde mathematische Aufgaben zu lösen. Er verfügt zudem über ein sehr hohes Mass an Selbstdisziplin und Leistungsbereitschaft.

Offenbar ist Hochbegabung nicht nur vom exzellenten Ergebnis eines Intelligenztests abhängig? …

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