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Streicheleinheiten

Lebenselement Tastsinn

Wie intensiv unser Fühlen, Denken und Handeln, ja unser gesamtes Menschsein mit dem Tastsinn in Verbindung stehen, weiss Prof. Dr. Martin Grunwald vom Institut für Hirnforschung an der Universität Leipzig. Mit leidenschaftlicher Beharrlichkeit widmet er sich der Haptik-Forschung, der Lehre vom Tastsinn.

Martin Grunwald, Sie sprechen nicht von Tastsinn, sondern von einem «Tastsinnessystem». Welche hauptsächlichen Elemente gehören dazu?
Prof. Dr. Martin Grunwald:
Schwierig, eine kurze Erklärung abzugeben. Das «Tastsinnessystem» ist zunächst auf die Erkundung der äusseren Welt gerichtet, etwa von Wärme oder Kälte und all dem, was wir durch direkten Körperkontakt wahrnehmen können. Die weitaus grössere Arbeitsrichtung des Systems ist mit den inneren Zuständen unseres Körpers befasst. So werden unter anderem die Funktionsfähigkeit und das richtige Zusammenspiel unserer Gliedmassen kontrolliert und dem Gehirn wird gemeldet, ob alles in guter Ordnung ist.

Meldet diese nach innen orientierte Abteilung des «Tastsinnessystems» auch, wenn etwas nicht in Ordnung ist?
Nein, das wird nicht durchwegs zuverlässig signalisiert. …

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