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Schlaf

Guter Schlaf – zeitlos wichtig

Der Schlaf ist seit Jahrtausenden ein medizinisches und kulturgeschichtliches Menschheitsthema. Intensiv beschäftigt sich Prof. Dr. Johannes Mathis, Leiter Schlaf-Wach-Medizin/Neurologische Universitätsklinik am Berner Inselspital, mit dem Phänomen Schlaf.

Herr Professor Mathis, allein schon der Wunsch «Schlaf gut!» weist auf die hohe Bedeutung des Schlafes hin. Was macht «guter» Schlaf mit uns?
Prof. Dr. Johannes Mathis: Der «gute» Schlaf ist in allererster Linie für das Gehirn von grosser Bedeutung. Im Schlaf kann sich das Gehirn erholen, im Gegensatz zum Körper, der auch ohne Schlaf Erholung finden kann. Während wir schlafen, festigt das Gehirn das am Tag Gelernte. Wichtiges Wissen wird vom Kurzzeit- in den Langzeitspeicher überführt und Unwichtiges wird gelöscht. Im Schlaf wird das Gehirn «gereinigt», es werden Abfallprodukte abgebaut und weggeschafft. Der Schlaf dient überdies dem Wachstum, insofern als das Wachstumshormon hauptsächlich im Tiefschlaf ausgeschüttet wird.
Die Folgen von zu wenig oder von gestörtem Schlaf sind nicht nur die Schläfrigkeit am Tag, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Depression, Herz-Kreislauf-Krankheiten und vermutlich sogar für Alzheimer. …

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