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Panikattacken

Wenn Panikattacken zuschlagen

Wer eine Panikattacke erleidet, erlebt Beklemmung und Angst. Dr. med. Dietmar Hansch, Facharzt für Innere Medizin und Psychotherapie, befasst sich intensiv mit Angsterkrankungen.

Herr Dr. Hansch, nehmen wir an, jemand sitzt in einem Konzertsaal. Völlig unvermittelt beginnt sein Herz zu rasen, er wird von panischer Angst gepackt und hat den Drang, den Saal fluchtartig zu verlassen. Kommt eine Panikattacke aus heiterem Himmel?
Dr. med. Dietmar Hansch: Die ersten Panikattacken kommen gefühlt immer aus heiterem Himmel, dies ist geradezu das Definitionskriterium. Je öfter man eine Panikattacke erlebt, desto stärker wird die Erwartungsangst: Man fürchtet, in eine Situation zu geraten, aus der man nicht flüchten kann. Eine ausgeprägte Erwartungsangst kann sich dann zur Panikattacke steigern.

«Aus heiterem Himmel» bedeutet, dass man keine Warnsignale bekommt?
Manche Patienten nehmen beispielsweise das Gefühl von Luftnot oder ein flaues Gefühl im Magen als Vorboten wahr. Panikattacken können überdies mit Herzrasen, Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Mundtrockenheit, Schweissausbrüchen, Hitze- oder Kälteschauern oder auch mit Kribbelempfindungen auf der Haut, also mit Ameisenlaufen, einhergehen. …

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