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Hautgesundheit

Die Haut: Spiegel der Seele

Zwischen Haut und seelischer Gestimmtheit kann es zu Wechselwirkungen kommen. Mit diesem Thema befasst sich Dr. med. Siegfried Borelli.

Herr Dr. Borelli, die Redewendung «Die Haut, ein Spiegel der Seele» ist geläufig. Zeigt die Variante «Die Haut, ein Spiegel der Psyche» eine erweiterte Sichtweise an? Dr. med. Siegfried Borelli*: Nein, denn Dermatologen haben immer schon Patienten behandelt, bei denen es auch um psychische Probleme ging. Die Formulierung «Spiegel der Psyche» ist der Versuch, die Situation etwas wissenschaftlicher anzugehen. Die Psyche ist der Sitz unserer Emotionen und unseres Denkens, während der Begriff «Seele» zusätzlich eine religiöse Dimension hat, zu der wir Ärzte uns nicht äussern können. Dann ist wohl auch der Begriff «Psychosomatische Dermatologie» nicht neu? Der Zusammenhang zwischen Haut und Psyche war, wie bereits angedeutet, längst schon bekannt. Neben den Psychiatern haben die Dermatologen am häufigsten mit psychischen Erkrankungen zu tun. Man geht davon aus, dass bis zu dreissig Prozent unserer Patienten in irgendeiner Richtung zusätzlich ein psychisches Problem haben. Systematisch wurde das Thema erstmals in den Sechzigerjahren bearbeitet. …

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