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Gesunde Füsse

Füsse in Not

Obwohl unsere Füsse im wahrsten Sinne des Wortes eine tragende Rolle spielen, behandeln wir sie doch oft ziemlich stiefmütterlich. Dabei ist es gar nicht so schwer, ihnen Gutes zu tun. Ein paar Grundregeln verhelfen zu gesunden und belastbaren Füssen.

Christiane Schittny, Apothekerin

Füsse sind ein wahres Meisterwerk der Natur. Sie bestehen je aus etwa dreissig Knochen, zwanzig Muskeln und über hundert Sehnen und Bändern. Sie tragen unseren Körper, machen ihn beweglich und geben die nötige Balance. Im Laufe eines Lebens machen sie im Durchschnitt jährlich etwa fünf Millionen Schritte, die sich insgesamt auf rund hundertsechzigtausend Kilometer summieren. Das entspricht einer Strecke, die etwa viermal um die ganze Erde reichen würde! Diese eindrückliche Leistung können aber nur gesunde Füsse erbringen. Deshalb sollten wir sie unbedingt richtig behandeln und pflegen.
Es gibt ein paar Dinge, die unsere Füsse gar nicht mögen und die wir grundsätzlich vermeiden sollten, um unsere Fussgesundheit zu erhalten:

Falsches Schuhwerk kaufen
Mit zu engen oder zu weiten Schuhen, zu hohen Absätzen oder luftundurchlässigem Material erweisen wir unseren Füssen keinen guten Dienst. Ein guter Schuh sollte die Füsse optimal unterstützen. Ist der Schuh zu eng geschnitten oder zu klein, können Blasen, Druckstellen und Rötungen entstehen. Im schlimmsten Fall sogar Fehlstellungen. Zu weite oder zu grosse Schuhe hingegen geben nicht genug Halt. Die Füsse rutschen beim Laufen darin und die Zehen werden gestaucht. Zu hohe Absätze führen zu einer Fehlbelastung und zu einer Verkürzung der Fussmuskulatur. Schuhe mit hohen Absätzen sollten, wenn überhaupt, immer nur für kurze Zeitspannen getragen werden. Entscheidend für ein gutes Fussklima ist unter anderem das verwendete Material für die Schuhe. Es sollte atmungsaktiv sein und Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können.

Ungedämpftes Losmarschieren
Dass eine Schuhsohle nicht zu hart sein sollte, ist den meisten sicherlich bekannt. Bei zu harten Sohlen bekommt der Fuss nicht genügend Bodengefühl und die natürliche Abroll- und Dämpfwirkung des Fusses kann nicht funktionieren. Doch zu weiche Sohlen sind genauso wenig zu empfehlen, auch wenn sich das Laufen sehr angenehm anfühlt. Der Fuss findet nicht genügend Halt, was zu einer Überdehnung und frühzeitigen Ermüdung der Füsse führen kann. Bei der Schuhsohle sollte – unter normalen Nutzungsbedingungen – daher auf eine mittlere Dämpfleistung gesetzt werden. Ein weiterer Wohlfühlfaktor ist auch eine Gelenkstütze im Schuh. Diese gibt dem Schuh eine gute Stabilität im Fersenbereich und unterstützt die Abrollbewegung des Fusses, vor allem auch bei Menschen mit einem höheren Körpergewicht.

Den ganzen Tag über Schuhe tragen
Unsere Füsse mögen es nicht, wenn sie ununterbrochen in Schuhen stecken und schätzen es sehr, wenn sie zwischendurch auch ihre «Freiheit» geniessen dürfen. Barfusslaufen ist nicht nur für die Sehnen, Muskeln und das Fussgewölbe gesund, sondern aktiviert auch die Sensomotorik. Wer barfuss zum Beispiel durch eine feuchte Wiese, über warmen Sand oder über den federnden Waldboden läuft, erhält schöne Sinneseindrücke und eine wohltuende Massage. Ausserdem tut frische Luft den Füssen gut und beugt Schweissfüssen vor. Jeden Tag ein Stück barfuss gehen und einmal pro Woche eine etwas längere Strecke hinter sich bringen, wäre ideal. In diesem Zusammenhang sei auch auf Barfusspfade verwiesen, auf denen man die Beschaffenheit verschiedener natürlicher Bodenbeläge erleben kann.

Die Füsse nicht trainieren
Der Ausspruch «wer rastet, der rostet» gilt auch für die Füsse. Wenn die Fussmuskulatur nicht oder kaum gebraucht wird, verkümmert sie und das führt über kurz oder lang zu Problemen beim Gehen. Füsse wollen regelmässig bewegt werden. Am einfachsten geht das zum Beispiel beim Laufen, Springen, Tanzen oder Joggen, also überall, wo wir Bewegung in unseren Alltag bringen. Eine Kräftigung der Fussmuskeln kann aber auch durch kleine, regelmässige Übungen oder durch Dehnen und Massieren der Füsse erreicht werden. Auf den Zehenspitzen oder Fersen laufen, die Zehen gezielt bewegen oder barfuss Treppen oder Leitern steigen sind Beispiele für effizientes Training.

Nicht genügend Pflege schenken
Ungepflegte Füsse sind nicht nur ästhetisch unschön, sondern können auch schneller gesundheitliche Probleme verursachen. Eine gründliche Fusspflege ist deshalb sehr wichtig. An stark beanspruchten Stellen entsteht schnell Hornhaut. Wird diese zu dick, bilden sich oft schmerzhafte Risse und Schrunden. Fussbäder und Cremes mit Harnstoff oder Salz aus dem Toten Meer befeuchten die Hornhaut und machen sie weicher, sodass sie sich dann einfach mithilfe eines Bimssteins oder einer speziellen Feile entfernen lassen sollte. Um Schmerzen, Entzündungen und eingewachsenen Zehennägeln vorzubeugen, müssen auch die Fussnägel richtig behandelt werden: Sie sollen immer mit geeigneten Nagelclips oder stabilen Nagelscheren gerade und nicht zu kurz abgeschnitten werden. Zum Glätten von verbliebenen Kanten oder Spitzen benutzt man am besten eine Nagelfeile.

Verletzungen und Erkrankungen ignorieren
Seien es Blasen, Fusspilz, Nagelpilz, Hühneraugen, Warzen, Schmerzen oder Nagelbettentzündungen: Unsere Füsse können von alledem sehr geplagt werden. Wer diese Symptome nicht von Beginn an ernst nimmt, riskiert grössere Beeinträchtigungen. Eine rasche und effektive Behandlung ist unbedingt nötig. In der Apotheke werden Ihre Beschwerden beurteilt und Sie erhalten eine kompetente Beratung sowie die entsprechenden Hilfsmittel und Medikamente. Damit Ihre Füsse Sie stets wie auf Wolken tragen.

Pieds en détresse

Bien que nos pieds nous portent littéralement, nous continuons souvent à les traiter avec mépris. Pourtant, il n’est pas si difficile de leur faire du bien. Quelques règles de base pour des pieds pleins de ressort et en bonne santé.

Christiane Schittny, pharmacienne

Nos pieds sont un vrai chef d’œuvre de la nature. Ils se composent chacun d’environ trente os, vingt muscles et plus de cent tendons et ligaments. Ils portent notre corps, nous permettent de nous mouvoir et nous donnent notre équilibre. Ils font en moyenne cinq millions de pas par an, soit près de cent soixante mille kilomètres au total au cours d’une vie. Une distance qui nous permettrait de faire environ quatre fois le tour de la terre! Cette performance impressionnante n’est possible qu’avec des pieds en bonne santé. D’où toute l’importance de les traiter et de les soigner correctement. Il y a des choses qu’ils n’aiment pas du tout et que nous devrions éviter pour les préserver:

Acheter les mauvaises chaussures
Des chaussures trop étroites ou trop larges, des talons trop hauts ou un matériau non respirant ne rendent pas service à nos pieds. Une bonne chaussure doit soutenir le pied de manière optimale. Si elle est trop étroite ou trop petite, ampoules, points de pression et rougeurs peuvent apparaître. Voire des déformations dans le pire des cas. Des chaussures trop larges ou trop grandes par contre ne maintiennent pas suffisamment le pied. Celui-ci glisse alors à l’intérieur lors de la marche et les orteils reçoivent des chocs. Des talons trop hauts sollicitent le pied de manière inappropriée et entraînent un raccourcissement des muscles. Le port de chaussures à talons hauts doit être très limité dans le temps, voire évité complètement. Le matériau utilisé joue en outre un rôle décisif pour un climat sain. Il doit être respirant et capable d’absorber et de restituer l’humidité.

Marcher avec un amorti insuffisant
Nous le savons généralement, la semelle ne doit pas être trop dure. Si c’est le cas, le pied ne sent pas assez le sol et ne peut pas suffisamment se dérouler et jouer son rôle d’amortisseur. Mais des semelles trop souples ne sont pas non plus recommandées, même si la marche semble très agréable. Le pied n’est alors pas assez maintenu, avec un risque d’allongement excessif et de fatigue précoce. Dans des conditions normales d’utilisation, la semelle doit donc fournir un amorti moyen. Autre facteur de bien-être: un cambrion qui assure une bonne stabilité au niveau du talon et soutient le déroulé du pied, notamment chez les personnes qui ont un poids élevé.

Porter des chaussures toute la journée
Nos pieds n’aiment pas être enfermés tout le temps dans une chaussure et apprécient de pouvoir jouir d’une certaine «liberté» de temps en temps. La marche pieds nus est non seulement bonne pour les tendons, les muscles et la voûte plantaire mais active en outre la sensorimotricité. Marcher pieds nus dans l’herbe humide, le sable chaud ou le sol souple de la forêt, par exemple, offre des impressions sensorielles agréables et un massage bienfaisant. De plus, l’air frais fait du bien aux pieds et prévient la transpiration excessive. L’idéal serait de marcher un peu pieds nus chaque jour et une fois par semaine un peu plus longuement. C’est dans cette optique qu’on a créé les sentiers pieds nus, qui permettent d’expérimenter différents types de sols naturels.

Laisser ses pieds s’ankyloser
L’expression «faute d’entraînement, on rouille» vaut aussi pour les pieds. Si les muscles des pieds sont peu ou pas utilisés, ils s’atrophient, ce qui provoque à plus ou moins long terme des problèmes pour marcher. Les pieds ont besoin d’exercice régulier. Rien de plus simple quand on pratique la marche, le saut, la danse ou le jogging, autrement dit, tout ce qui fait entrer l’activité physique dans notre quotidien. Un renforcement des muscles du pied peut aussi être obtenu par des petits exercices réguliers ou des étirements et des massages. Marcher sur la pointe des pieds ou les talons, bouger les orteils à tour de rôle ou monter un escalier ou une échelle pieds nus sont par exemple des exercices très efficaces.

Ne pas les soigner suffisamment
Des pieds non soignés sont non seulement inesthétiques mais peuvent aussi entraîner plus vite des problèmes de santé. Des soins attentifs ont donc toute leur importance. Des callosités apparaissent facilement dans les zones soumises à d’importantes contraintes. Si elles sont trop épaisses, des gerçures et des crevasses douloureuses peuvent se former. Les bains de pieds et les crèmes à l’urée ou au sel de la mer Morte réhydratent et assouplissent la couche cornée, qui peut ensuite être facilement éliminée à l’aide d’une pierre ponce ou d’une lime spéciale. Pour prévenir les douleurs, les inflammations et les ongles incarnés, il est aussi important de bien soigner ses ongles en les coupant toujours droits et pas trop courts, avec un coupe-ongles adapté ou de bons ciseaux à ongles. On utilisera ensuite une lime pour éliminer les arêtes ou les bords piquants.

Ignorer les blessures et les maladies
Ampoules, mycose des pieds ou des ongles, cors, verrues, douleurs ou inflammation du lit de l’ongle… Nos pieds peuvent être mis à rude épreuve par tous ces problèmes. Si vous ne prenez pas ces symptômes au sérieux dès le départ, vous risquez qu’ils ne deviennent encore plus handicapants. Il est essentiel d’agir vite et efficacement. L’équipe de votre pharmacie pourra évaluer le problème et vous fournir des conseils compétents ainsi que les moyens auxiliaires et médicaments appropriés. Pour que vos pieds vous portent toujours comme sur un nuage.