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Fasnacht

 

Fasnacht im Blut

Fasnacht in allen möglichen Erscheinungsformen bedeutet für unzählige Menschen so etwas wie eine kurzfristige, geistig-seelische Wellnesskur. In der Region Basel kennt sich der Urfasnächtler Felix Rudolf von Rohr ganz besonders gut aus.

Niemand lässt sich gerne «zum Narren machen» oder «zum Narren halten». Woher kommt der kulturübergreifende Wunsch, einmal im Jahr die Narrenkappe aufzusetzen?
Felix Rudolf von Rohr:
Ganz allgemein haben die meisten Menschen ein Bedürfnis, gelegentlich aus dem Alltag auszubrechen und in eine andere Figur zu schlüpfen. Die Fasnacht bietet ganz spezifisch die Gelegenheit, im Schutz der Maske Kritik zu üben und Wahrheiten auszusprechen.

Wann haben Sie zum ersten Mal aktiv Fasnacht gemacht?
Das war 1956, ich war damals zwölf Jahre alt und marschierte im Vortrab einer Clique mit. Ich werde mich ewig daran erinnern, dass es an jenem Morgenstreich um vier Uhr bitterkalt war, 17 Grad minus. Aber schon damals faszinierte mich die Mystik des Fasnachtsauftakts und die Möglichkeit, mich hinter einer Larve zu «verstecken».

Unser Land ist reich an Fasnachtsbrauchtum. …

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