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Emotionaler Hitzestau

Einen kühlen Kopf bewahren

Heftige Hitze hat zuweilen nichts mit sommerlicher Temperatur, sondern mit dem emotionalen Klima zu tun. Prof. Dr. Mathias Allemand kennt die psychologischen Hintergründe und Zusammenhänge.

Herr Professor Allemand, unter einem «Hitzkopf» versteht man einen aufbrausenden, jähzornigen Menschen. Gehört der Hitzkopf in die Kategorie «Choleriker»?
Prof. Dr. Mathias Allemand: Der Begriff Choleriker hat mit der in der Antike entwickelten Lehre von den unterschiedlichen Körpersäften zu tun. Die moderne Persönlichkeitsforschung verwendet ihn nicht mehr und entfernt sich so von einem Schubladensystem, das Menschen strikt einordnet. Sie zieht vielmehr stärkere oder schwächere Ausprägungen in Persönlichkeitsmerkmalen in Betracht. Was den Hitzkopf anbelangt: Ihm fehlt es an Impuls- und Selbstkontrolle. Er hat Mühe, sich zu beherrschen und ist möglicherweise von einer latenten Aggressivität besetzt.

Ist dieses Grundmuster genetisch vorgegeben oder im Laufe des Lebens veränderbar?
Es wäre ja traurig, wenn wir nicht zu Veränderungen fähig wären. Ungefähr fünfzig Prozent unserer Persönlichkeit sind genetisch bedingt. …

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